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Sony Alpha 7 IV

Die Alpha 7 IV hebt Sonys Einstieg ins Vollformat auf eine neue Ebene – vor allem angesichts der UVP von 2.799 Euro. Der rückwärtig belichtete Kleinbild-Sensor (Exmor R) löst nun mit knapp 33 statt vormals 24 Megapixel merklich höher auf und Sony verbaut ein dreh- und schwenkbares Touch-Display samt Touch-Menü.

Der Bildprozessor hört auf den Namen BIONZ XR, ist bereits aus der Alpha 7s III bekannt und bietet deutlich mehr Rechenleistung, die Sony unter anderem für einen 4K-Videomodus mit bis zu 60 Bilder je Sekunde samt interner Aufzeichnung in 10 bit mit 4:2:2 Sub-Sampling einsetzt. Über einen modernen USB-C-Anschluss kann die Kamera dauerhaft mit Strom versorgt und am PC oder Mac nativ als Webcam eingesetzt werden (UVC-Modus).

Eine kleiner Haken bleibt bei Serienbildaufnahmen: Der interne Pufferspeicher fasst gerade einmal 14 Bilder, die bei maximaler Serienbildgeschwindigkeit von 10 Bilder/s folglich keine zwei Sekunden vorhalten. Mit schnellen Speicherkarten lässt sich jedoch deutlich längeres "Dauerfeuer" realisieren, wobei im komprimierten JPEG- oder HEIF-Format generell länger ohne Unterbrechung aufgenommen werden kann.

CFexpress- oder SD-Speicherkarten?

Die Sony A7 IV besitzt zwei Speicherkarten-Fächer. Das erste Fach kann entweder eine SD-Speicherkarte (UHS-II Unterstützung) oder eine CFexpress-Speicherkarte vom Typ A aufnehmen. Das zweite Fach ist ausschließlich für SD-Speicherkarten vorgesehen, ebenfalls mit Unterstützung für schnelle UHS-II-Modelle. Die von fast allen anderen Kameraherstellern verwendeten CFexpress-Speicherkarten vom größeren Typ B sind nicht kompatibel.

Wohl auch dank des noch recht neuen Bildprozessors BIONZ XR erreicht die Sony A7 IV beeindruckende 245 MB/s mit UHS-II-fähigen SD-Speicherkarten. Die vergleichsweise großen Bilder sorgen aber dafür, dass insbesondere im RAW-Format dennoch nach wenigen Sekunden die Geschwindigkeit mehr oder minder stark zurückgeht. Einzig und allein CFexpress-Speicherkarten erlauben praktisch unbegrenzte Serienbildreihen. Das Typ-A-Format wird jedoch leider nur von wenigen Herstellern unterstützt, ist sehr teuer und wird derzeit mit maximal 160 GB Kapazität angeboten.

Für 4K-Videoaufnahmen ist die Geschwindigkeitsklasse U3/V30 oder höher Pflicht – entsprechende SD-Karten sind mit einem -Label gekennzeichnet. Für Slow-Motion- und All-Intra-Aufnahmen (XAVC S-I) wird von Sony sogar die Klasse V90 vorausgesetzt, die bei uns mit einem -Label markiert sind.

 

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