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OM System OM-1

Die OM-1 von OM System, so der Name der aus Olympus herausgelösten Kamerasparte, leitet eine neue Epoche für das japanische Traditionsunternehmen ein. Signifikant günstiger als das vorherige Topmodell E-M1X, ist die OM-1 in vielen Bereichen ein erfrischender Neuanfang. Der brandneue TruePic X-Bildprozessor wird mit einem verbesserten 20-Megapixel-MFT-Sensor kombiniert.

Der Bildsensor besitzt nun einen rückwärtig belichteten Aufbau (BSI CMOS), der in der OM-1 für eine auf ISO-102.400 erweiterte Lichtempfindlichkeit genutzt wird. Vormals war bei Olympus' MFT-Kameras bei ISO-25.600 Schluss. Auch 1.053 statt vormals 121 Phasen-AF-Sensoren befinden sich nun auf dem Bildsensor. Wieder mit von der Partie: Ein High-Resolution-Shot mit bis zu 80 Megapixeln und eine interne Bildstabilisierung mit bis zu 8 EV Kompensation.

Der TruePic X-Prozessor soll etwa die dreifache Rechenleistung im Vergleich zur Vorgängergeneration aufweisen und nutzt diese, unter anderem, für einen verbesserten Autofokus. Neben der beinahe verneunfachten Anzahl an Phasen-AF-Sensoren kann die OM-1 nun auch bei Serienbildaufnahmen mit bis zu 50 Bilder/s die automatische Belichtung und den Autofokus nachführen. Ohne AF-Nachführung sind sogar 120 Bilder/s möglich – in voller Auflösung und RAW-Format.

Welche Speicherkarten für die OM-1?

Der interne Pufferspeicher fasst bereits üppige 90 Bilder mit maximaler Qualität (RAW) und wird von einem verbesserten SD-Speicherkarten-Controller mit UHS-II-Unterstützung begleitet. Letzterer erreicht mit den schnellsten SD-Karten etwa 210 MB/s, was für etwa 10-12 RAW-Bilder pro Sekunde ausreicht. Abseits der möglichen 120 Bilder/s sind so immer einige Sekunden bei maximaler Serienbildgeschwindigkeit machbar. Aber auch Mittelklasse-SD-Karten mit UHS-I-Schnittstelle schneiden nun deutlich besser ab als zu Olympus-Zeiten.

Dank der eher geringen Auflösung von nur 20 Megapixeln, finden selbst auf einer 64-GB-SD-Karte etwa 3.000 (RAW-)Bilder ihren Platz. Auch bei Videoaufnahmen ist die OM System OM-1 überraschend genügsam für eine Profikamera aus dem Jahr 2022 – und das trotz bis zu 60 Bilder/s in 4K-Auflösung. Maximal 202 Mbit/s werden geschrieben, folglich reichen bereits Modelle mit U3/V30-Klassifizierung. Entsprechende Speicherkarten sind in der Tabelle mit einem -Symbol markiert.

 

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