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Nikon Z9

Mit der Nikon Z9 erweitert der japanische Kamerahersteller seine Kleinbild-DSLM-Kamerareihe um ein echtes Flaggschiff, das von der Sport- und Tierfotografie bis hinzu 8K-(RAW-)Videoaufnahmen. Die Basis bildet, wie schon bei der Z 7II, ein 45-Megapixel-BSI-CMOS-Sensor. Dieser wurde jedoch weiterentwickelt und verfügt über einen rückseitig angebrachten Zwischenspeicher um besonders geringe Latenzen und hohe Serienbildgeschwindigkeiten zu erreichen.

Kombiniert wird der aufpolierte Sensor mit dem brandneuen EXPEED 7-Bildprozessor, der laut Nikon bis zu zwölf mal schneller arbeitet als die Vorgängergeneration EXPEED 6. Dies muss er auch, bietet die Nikon Z 9 doch bis 30 Bilder/s in voller Auflösung, was einen Datendurchsatz von beeindruckenden 1,3 Gigapixel/s bedeutet.

Aber auch für Videoaufnahmen ist die gesteigerte Rechenleistung eine willkommene Bereicherung: So bietet die Nikon Z 9 die Wahl zwischen den Video-Codecs H.264, H.265 in 8 und 10 bit sowie ProRes 422 HQ (10 bit). Über ein bereits angekündigtes Firmware-Update werden in Zukunft sogar N-RAW-Videos mit bis zu 60 Bilder/s möglich werden – wohlgemerkt weiterhin bei interner Aufzeichnung.

Welche CFexpress-Speicherkarte für die Nikon Z9?

Die Nikon Z 9 unterstützt ausschließlich CFexpress-Speicherkarten vom Typ B sowie den Vorgänger XQD 2.0. Die Option, entgegen des aktuellen Trends, auch XQD-Karten benutzen zu können sollte vor allem als Service verstanden werden, da Nikon als einer von wenigen Kameraherstellern früh auf XQD gesetzt hat und die ein oder andere XQD-2.0-Karte bei Fotograf:innen im Schrank liegen dürfte. Bei einer Neuanschaffung raten wir aber ausschließlich zu CFexpress-Modellen zu greifen.

Aussagen zu den Anforderungen an die 8K-RAW-Video-Aufzeichnung lassen sich zum Testzeitpunkt noch nicht treffen, jedoch ist mit einem konstanten Datenstrom von über 500 MB/s zu rechnen. Die schnellsten Modelle sollten also gerade noch gut genug sein.

Für schnelle Serienbildaufnahmen können schnelle Speicherkarten ebenfalls nicht schaden: Nikon spendiert der Z 9 einen kleinen Pufferspeicher, der gerade einmal 21 Bilder in den höchsten Qualitätseinstellungen fasst. Oder ziemlich exakt eine Sekunde Dauerfeuer. Anschließend können problemlos 600 MB/s und mehr anfallen, wenn beispielsweise mit 20 Bilder/s im RAW-Qualität fotografiert wird. Nur die schnellsten Modelle im Test können hier (nahezu) unterbrechungsfreie Bildserien garantieren.

 

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