Website LogoSpeicherkarten.guru
ein redaktionelles Angebot von ValueTech.de

Canon EOS R7

Mit der EOS R7 setzt die japanische Kamera-Traditionsmarke die beinahe ikonische DSLR-Reihe der EOS 7D als spiegellose Systemkamera fort – beinahe acht Jahre nach der EOS 7D Mark II. Zum Marktstart bewegt sich die Kamera mit einer UVP von 1.499 € auf dem Niveau anderer Oberklasse-DSLM-Kameras mit APS-C-Bildsensor. Und auch die Ausstattung braucht sich nicht vor der Konkurrenz zu verstecken.

So lassen sich 4K-Videoaufnahmen mit bis zu 60 Bilder/s anfertigen: Ohne zusätzlichen Crop-Faktor und mit Canons hauseigenem Dual Pixel CMOS AF II zur kontinuierlichem Autofokus-Nachführung. Auch auf professionelle Videofunktionen wie eine Aufnahme in 10 bit 4:2:2 C-Log oder HDR PQ muss nicht verzichtet werden.

Der Bildprozessor hört auf den Namen DIGIC X und ermöglicht mit mechanischem Verschluss bis zu 15, mit elektronischem Verschluss sogar 30 Bilder/s im Serienbildbetrieb. In Kombination mit, für APS-C-Verhältnisse hochauflösenden, 32 Megapixeln entstehen so problemlos ein bis anderthalb Gigabyte an RAW-Bildern pro Sekunde. Zur Speicherung bietet die Canon EOS R7 zwei Speicherkarten-Slots – beide unterstützen SD-Speicherkarten sowie deren schnelle UHS-II-Schnittstelle.

Welche Speicherkarten für die Canon EOS R7?

Beeindruckende 250 MB/s erreichte der SD-Karten-Controller zusammen mit UHS-II-Speicherkarten in unserem Praxistest (RAW-Serienbildaufnahmen) und das in beiden Kartenfächern. Zwar verbaut Canon damit abermals einen der derzeit besten SD-Speicherkarten-Controller am Markt, jedoch geht der EOS R7 bei Serienbildaufnahmen mit 30 RAW-Bilder/s bereits nach knapp über 40 Bildern respektive etwas über eine Sekunde die Luft aus und der Bildpuffer ist voll.

Wer häufig Serienbildaufnahmen mit der EOS R7 anfertigen will, sollte folglich keinesfalls an den Speicherkarten sparen und kann sich an den Top 10 der Tabelle unterhalb orientieren. In etwa verdoppeln lässt sich die Ausdauer durch den Wechsel auf das stärker komprimierte C-RAW-Format (etwa 90-100 Bilder oder 3 Sekunden). Eine erneute Verdopplung der Ausdauer ist durch eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 15 Bilder/s möglich, in Kombination sind 180 bis 200 C-RAW-Bilder am Stück respektive über zwölf Sekunden Dauerfeuer möglich.

Für alle verfügbaren Videoformate genügen bereits SD-Karten mit der Video-Geschwindigkeitsklasse V60. Entsprechende SD-Karten sind mit einem -Label gekennzeichnet. Wer auf HDR PQ oder Canons C-Log verzichtet, kann sogar auch die deutlich verbreitetere Video-Geschwindigkeitsklassen U3 respektive V30 zurückgreifen.

 

View this page in English 日本語