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Canon EOS R10

Die Canon EOS R10 läutet eine neue Zeitrechnung bei der japanischen Kamera-Traditionsmarke ein. 19 Jahre nach der EOS 10D startet Canon eine neue "zweistellige" Kamerareihe gehobener Mittelklasse-Systemkameras mit APS-C-Bildsensor. Zum Marktstart bewegt sich die Kamera mit einer UVP von 979 € auf dem Niveau anderer vergleichbarer DSLM-Kameras wie der Sony Alpha 6400.

Dank des flotten DIGIC-X-Bildprozessors lassen sich 4K-Videoaufnahmen mit bis zu 60 Bilder/s anfertigen. Der sehr gute Dual Pixel CMOS AF II bleibt zur kontinuierlichem Autofokus-Nachführung in allen Auflösungen erhalten und auch professionellere Videofunktionen wie eine Aufnahme in 10 bit 4:2:2 (HDR PQ) wurden nicht gestrichen.

Noch beeindruckender für eine Mittelklasse-DSLM: Mit mechanischem Verschluss sind bis zu 15, mit elektronischem Verschluss sogar 23 Bilder pro Sekunde im Serienbildbetrieb möglich. Kombiniert mit 24 Megapixeln Auflösung fallen jedoch große Datenmengen an, insbesondere im RAW-Format. Zur Speicherung bietet die Canon EOS R10 ein Speicherkartenfach, direkt neben dem Akku – mit Unterstützung für SD-Speicherkarten sowie die schnelle UHS-II-Schnittstelle.

Welche Speicherkarten für die Canon EOS R10?

Beeindruckende 250 MB/s erreichte der SD-Karten-Controller zusammen mit UHS-II-Speicherkarten in unserem Praxistest (RAW+JPEG-Serienbildaufnahmen). Leider kann auch der sehr gute Speicherkarten-Controller nicht darüber hinwegtäuschen, dass Canon beim Pufferspeicher der EOS R10 den Rotstift angesetzt hat. Bei maximaler Serienbildgeschwindigkeit (23 Bilder/s) und im RAW-Format ist bereits nach knapp einer Sekunde bereits Schluss.

Wer häufig Serienbildaufnahmen mit der EOS R10 anfertigen will, sollte folgende Tipps beherzigen:

  1. Schnelle Speicherkarten können die "Denkpausen" bestmöglich reduzieren. Wir empfehlen ein Modell aus den Top 15 der Tabelle unterhalb.
  2. Etwas mehr als verdoppeln lässt sich die Ausdauer durch den Wechsel auf das verlustbehaftet komprimierte C-RAW-Format (etwa 45 Bilder). Abseits extremer Nachbearbeitung sind die Qualitätsunterschiede zum verlustfrei komprimierten RAW-Format praktisch nicht sichtbar.
  3. Beinahe endlose Serienbildreihen lassen sich, eine schnelle SD-Karte und C-RAW vorausgesetzt, durch eine Reduzierung auf immer noch flotte 15 Bilder/s realisieren (Reihenaufnahme H anstelle von H+).
  4. Wir empfehlen einen der beiden Individual-Aufnahmemodi auf dem Moduswahlrad (C1/C2) entsprechend für Serienbildaufnahmen zu programmieren.

Für alle verfügbaren Videoformate und maximale Qualitätseinstellungen genügen bereits SD-Karten mit der Video-Geschwindigkeitsklasse V60, diese sind mit einem -Label gekennzeichnet. Wer auf 4K-Zeitraffer und HDR-PQ-4K-Videos mit 50 respektive 60 Bilder/s verzichtet, kann sogar auch die deutlich verbreitetere Video-Geschwindigkeitsklassen U3 respektive V30 zurückgreifen.

 

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